
'the day I met me, was the day I met you'
Das bin Ich
In einem unglaublich schönen Gedicht von der Autorin Jessica Urlichs steht geschrieben: „The day I met me, was the day I met you“.
Und besser, könnte ich nicht in Worte fassen, wie sich für mich das Erlebnis der Geburt meines Sohnes, unser Kennenlernen und mein neues Mama-Ich angefühlt hat.
Mir war schon immer klar, dass ich Mama werden möchte, wie sehr ich in diesem „Mama sein“ allerdings aufgehen werde und ich dadurch auch eine völlig neue berufliche Laufbahn einschlage, habe ich nicht geahnt.
Bevor mich im Februar 2021 mit 28 Jahren mein Sohn zur Mama gemacht hat, war ich beruflich in der Hotellerie und Gastronomie in Österreich und Deutschland tätig. Einige Jahre baute ich die Social Media Präsenz eines Wiener Sportvereins auf und arbeitete nebenbei als Moderatorin. Keine Frage, auch diese Berufe waren spannend und haben vor allem meine Kreativität und mein Organisationtalent geformt. Trotzdem habe ich mich all die Jahre nie beruflich erfüllt gefühlt, und war irgendwie ständig auf der „Suche“.
Als Mama habe ich mich nun endlich gefunden!
Schon während meiner Karenz, war mir klar, dass ich nicht mehr in meinen alten Beruf zurückgehen möchte und fand schon nach kurzer Recherche meine neue Berufung, die es mir ermöglicht meine Leidenschaft, meine Liebe, zum Beruf zu machen: Mütterpflegerin!
Als ausgebildete Mütterpflegerin möchte ich frischgebackenen Mamas eine Hilfe sein. Emotional, Psychisch und physisch.
„Jeder will das Baby halten, aber wer hält die Mutter?“
Dieser Satz ist so treffend, und leider so wahr. Natürlich gibt es kein größeres Wunder als ein Baby, ein neues Familienmitglied ein kleiner Mensch, der gerade noch im Bauch einer Frau gewachsen ist.
Was aber in unserer Gesellschaft fast komplett unter geht ist die Tatsache, das mit jeder Geburt nicht nur ein Baby, sondern auch eine Mama geboren wird die genau so Aufmerksamkeit braucht. Zuwendung. Liebe und Unterstützung.
Vor allem die ersten Wochen im Wochenbett können unglaublich herausfordernd und aufwühlend sein. Ganz unabhängig davon, ob es das erste oder vierte Kind einer Frau ist. Jedes Mal wird sich neu kennengelernt. Jedes Baby ist anders, jede Geburt ist anders.
Ich möchte mit meiner Arbeit als Mütterpflegerin Mamas ein Stück auf ihrer Reise begleiten und unterstützen. Für viele Frauen ist es leichter bei neutralen Personen Hilfe anzunehmen oder darum zu bitten, sich emotional zu öffnen und sich Zeit zu nehmen um in ihrem „neuen Leben“ anzukommen.
Der Druck von Verwandten, Familie oder der Gesellschaft ist oft viel zu groß um sich wirklich fallen lassen zu können und auch einmal schwach zu sein. Genau da komme ich ins Spiel.
Ergänzend zu einer Hebamme, die sich medizinisch um Frau und Baby kümmern, geht es bei meiner Arbeit als Mütterpflegerin vor allem um das Wohlbefinden der Mama.
Ich stehe mit Rat und Tat zur Seite und habe immer ein offenes Ohr. Vom Tragen, über das Stillen, die Babypflege oder Entspannende Anwendungen nis hin zur Unterstützung bei Geschwisterkindern und dem Haushalt: ich bin da!